Rund um die Papp-Mühle

Schlösser und Burgen

Paschenburg

Paschenburg Die Paschenburg oberhalb der Schaumburg.

Paschenburg-historisch Majestätisch liegt die Paschenburg oberhalb der Schaumburg auf massivem Felsen gebaut. Hier ein historisches Bild des Gebäudes von einer ca. 100 Jahre alten Ansichtskarte.

Paschenburg-Ausblick Blick vom Aussichtsturm der Paschenburg auf das weite Umland.

Höhle-Paschenburg Direkt unterhalb der Paschenburg befinden sich einige Höhlen. Hier ein Blick aus einer der Höhlen.

Kriegsgräberstätte-Paschenburg Unweit der Paschenburg liegt die Kriegsgräberstätte mit acht gefallenen deutschen Soldaten der Offiziersschule Braunschweig. Hier ein Bild im frühen Morgennebel.

Majestätisch auf der höchsten Erhebung des Wesergebirges (338m), dem Paschenberg, liegt die Paschenburg, die eigentlich gar keine Burg ist, sondern ursprünglich ein Forsthaus war, obwohl die exponierte Lage hier sehr gut eine Burganlage vermuten läßt.

Das Forsthaus wurde vom Förster Carl Kayser im Jahre 1842 erbaut, nachdem er auf dem Berge zunächst lediglich einen Aussichtsturm auf dem von ihm erworbenen Grundstück errichtet hatte. Kayser war es auch, der sein Haus als Unterkunft und Schutz gegen widriges Wetter Fremden anbot.

Heute dient die Paschenburg weiterhin gastronomischen Zwecken. Von der Pappmühle aus kann sie leicht per Fahrzeug, aber auch in einer Tageswanderung erreicht werden.

Die Paschenburg steht auf massivem Fels. Unterhalb der Paschenburg befinden sich verschiedene Höhlensysteme, von denen vielen das eine als "Männekenloch" oder auch als "Mäumekenloch" bekannt ist. Die Sage von der "Frau von der Paschenburg" erzählt hiervon.

Vom Aussichtsturm der Paschenburg hat man einen weiten Blick in das Weserland. Bei sehr guter Fernsicht läßt sich sogar noch das Massiv des Brockens im Harz erkennen.

Die letzten Tage des Zweiten Weltkrieges brachten Elend über die Paschenburg: Acht deutsche Soldaten der Offiziersschule Braunschweig wurden von der auf der Paschenburg wohnenden Frau Brunsmeier am 11. April 1945 erschlagen im Walde aufgefunden, obwohl die Kampfhandlungen mit den Truppen der 102. US-Division vorbei waren. Frau Brunsmeier bestattete die acht Soldaten auf einem kleinen Platz unweit der Paschenburg. Die Begräbnisstätte wird als Kriegsgräberstätte ausgewiesen.


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